Berufsunhähigkeitsversicherung, wie man sie nicht abschließen sollte | Versicherungsmakler Borken (Hessen)

Berufsunfähigkeitsversicherung – Augen auf!

Kann man sich auch gegen die (Berufs)UNFÄHIGKEIT von Versicherungsvermittlern versichern?

Berufsunfähigkeitsversicherungen und wie man sie definitiv NICHT abschließen sollte. In folgendem Extrembeispiel eines Kunden, der kürzlich in unsere Beratung kam, möchten wir kurz erklären, welche Fehler häufig beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung gemacht werden und an welchen Punkten man dem Berater, ob Versicherungsvertreter oder Versicherungsmakler, bei der Arbeit auf die Finger schauen sollte.

 Fehler Nr. 1: Endalter 63

Das Endalter einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Angestellte sollte grundsätzlich das 67. Lebensjahr sein – Nämlich das reguläre Renteneintrittsalter. Die gesetzliche Rente vorzuziehen birgt hohe Leistungskürzungen. Bei Selbständigen kann das Endalter vorgezogen werden, sofern die Altersvorsorgeplanung auf einen früheren Ruhestand ausgerichtet ist.

 Fehler Nr. 2: Höhe der Rente

850 Euro Berufsunfähigkeitsrente bei einem Angestellten, der in etwa 3.000 Euro netto verdient, sind eindeutig zu niedrig. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass die Kriterien für den Erhalt der sogenannten Erwerbsminderungsrente nicht erreicht werden und die Leistung aus diesem Vertrag im Falle einer Berufsunfähigkeit die einzige Einnahme des Kunden sind. Selbst wenn die Erwerbsminderungsrente gewährt werden sollte, reicht das Einkommen nicht aus.

Stichwort Grundsicherung:

Sollte die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht bewilligt werden, tritt die Grundsicherung (Hartz4) in Kraft. Diese beträgt ca. 750 Euro monatlich. Die Leistungen aus privaten Berufsunfähigkeitsversicherungen werden jedoch auf die Grundsicherung angerechnet. Also Beitrag bezahlt für etwas, was man auch gratis bekommen hätte. In diesem Fall gilt wirklich mal: Entweder gleich adäquat versichern oder gar nicht.

 Fehler Nr. 3: Geschmacksache – Kapitalbildender Teil in einer Risikoversicherung

Risikoversicherungen und Kapitalbildung sind meiner Meinung nach immer voneinander zu trennen. Der in diesem Vertrag enthaltene Sparanteil hätte, besser angelegt, eine deutlich höhere Rendite erwirtschaften können, als bei der niedrigen Verzinsung in diesem Vertrag.

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